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Können Marketer Daten-Analyse-Tools uneingeschränkt vertrauen?

Die Mehrheit der Marketer vertraut ihren Analyse-Tools nicht vollkommen, sondern geht auch manuell vor – warum und wie viele es wirklich sind.

© Denis Junker - Fotolia.com

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Kann man den Analyse-Tools wie beispielsweise dem weit verbreiteten Google Analytics hundertprozentig trauen und seine Datenerhebung komplett einer Software überlassen? 89 Prozent der Marketer sagen: Nein!

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33 Prozent der Marketer analysieren ausschließlich manuell

Für die Studie wurden 70 Social Media Seitenbetreiber und Marketing Analysten befragt. Das Ergebnis: 33 Prozent der Befragten analysieren das Userverhalten, Social Media Posts, Kommentare, Tweets, E-Mails sowie Produktbewertungen manuell und vertrauen keiner Software. 30 Prozent tun dies öfter als Tools zu vertrauen und 26 Prozent überwachen ihre Daten teilweise manuell.

Warum haben die Marketer so wenig Vertrauen in die Analyse-Tools?

Mehr als die Hälfte der Befragten (59 Prozent) glauben, dass die Analyse-Tools nicht alles umfassen können und bestimmte Daten ausgelassen werden. Der zweite Grund, weshalb Marketer manuell die Analyse durchführen, ist, dass sie nicht genügend Geld haben, sich entsprechend qualitativ hochwertige Analyse-Software zu kaufen und knapp 12 Prozent haben schlichtweg zu wenig Vertrauen in ihr aktuelles Tool, sodass sie parallel noch manuelle Stichproben vollziehen:

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Die Befragten sagten, dass die größte Herausforderung bei der Erfassung der User-Daten eine zu große Datenmenge sei. Erst auf die zweite Stelle fällt die mangelnde Leistung bestehender Tools:

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Welche Fehler werden beim Analysieren des sozialen Contents am häufigsten gemacht?

  • 23 Prozent der Befragten sagen, dass zu viele Marketer sich auf die Tools verlassen und sich gar nicht bewusst sind, dass diese fehlerhaft und unvollständig sind.
  • 24 Prozent der Marketer sagen, dass die Menschen oft nicht genügend Daten analysieren und das Konzept der Stichproben nicht verstehen.
  • 38 Prozent sagen, dass es ein häufiger Fehler sei, dass die Marketer sich bei der Analyse der sozialen Inhalte zu sehr auf die automatische Datenerhebung verlassen und die Ergebnisse nicht selbst kontrollieren.

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Wie kann das Analyse-Problem behoben werden? 

  • 19 Prozent der Befragten sagen, dass der Erfolg in einer präzisen Bewertung der qualitativen Aspekte der Daten liegt. Du also die Daten richtig einordnen musst.
  • 63 Prozent sind der Meinung, dass wenn eine Analyse ausreichend geprüft wurde, diese auch unbedingt der Geschäftsführung vorgelegt werden müsse, denn aus der Datenerhebung würden sich große Mehrwerte für ein Unternehmen ziehen lassen.

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Quelle: Marketingprofs

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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