Grafik: birgitH / pixelio.de
Die Zeit „zwischen den Jahren“ wird von Unternehmen gern genutzt, um sich via Social Media bei den Kunden in Erinnerung zu bringen. Oftmals posten Unternehmen aber gedankenlos irgendwelche Platitüden – und wundern sich dann, dass kaum einer antwortet. Digiday hat ein paar dieser 08/15-Tweets und ihre Folgen zusammengefasst.
Vielen Unternehmen möchte man zurufen: Wenn euch nichts Besseres einfällt, lasst es doch mit den Jahreswechsel-Tweets. Hier kommen die Beispiele:
Applebee’s
Der Betreiber einer Restaurantkette versuchte, mit einem Lückentext-Tweet die Kunden zu locken. Das Ergebnis: Von den 65.149 Followern antworteten 13. Das entspricht einem Wert von 0,02 Prozent. Eine Userin schrieb, sie wolle mehr Harry Styles bei Applebee’s essen. Harry Styles ist ein Mitglied einer britisch-irischen Boygroup. Na dann: Guten Appetit!
Tide
Die Hersteller des Waschmittels Tide fragten ihre 62.863 Follower, was sie in Bezug auf ihre Wäsche 2013 anders machen würden. Fünf User antworteten. Das sind 0,008 Prozent. Kein Wunder, viel unkreativer kann ein Neujahrs-Tweet kaum sein.
Dove
Oder doch? Dove versuchte doch tatsächlich, mithilfe dieses stinklangweiligen Tweets ein paar Retweets zu bekommen. Von 72.359 Followern antworteten vier. Also 0,006 Prozent.
Toyota
Grausam. Von 113.696 Followern müssen zwei so verzweifelt gewesen sein, dass sie tatsächlich dieser Aufforderung nachkamen. 0,002 Prozent? Ja, 0,002 Prozent.
Walmart
Walmart lud mit diesem Tweet zum Nachdenken ein. Das Ergebnis: Von 306.616 Followern antworteten zehn. Die Quote: 0,003 Prozent. Und schauen Sie mal: Zwei User antworteten tatsächlich, der Einkauf bei Walmart sei das schönste Erlebnis 2012 gewesen. Ich tendiere dazu, den beiden eine gehörige Portion Humor zu unterstellen.
Was lernen wir? Wenn Sie schon einen Tweet zum Jahreswechsel posten, machen Sie sich vorher Gedanken. Denn derartige Quoten braucht kein Unternehmen.






















Die 0,002% von Toyota – ist ja klar, wer das war. Die Praktikantin, die ihren Online Marketing Manager sowieso sehr nahe kennt und der neue Junior, der gern mehr wahrgenommen werden will.