Social Ads

Foursquare gibt seine Ad-Plattform frei: 1,5 Millionen Unternehmen zum Start dabei

Die Ad-Plattform von Foursquare ist nun geöffnet. Mit dem mobile Service können Advertiser den Erfolg ihrer Ads genau berechnen.

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Vergangenes Jahr war Foursquare kurz dem dem Bankrott – unfähig mit seiner Social-Media-Strategie effektives und nachhaltiges Geschäft zu machen. Seit diesem Tiefpunkt hat sich das Unternehmen aber mittlerweile mehr als erholt. Rund 41 Millionen wurde in das Startup investiert, unter anderem von Microsoft und American Express. Mit diesem Geld hat das junge Unternehmen seine mobilen Produkte verbessert und all seine Kritiker zum Schweigen gebracht.

Foursquare erlaubt Zugriff auf seine Ad-Plattform

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Heute hat Forusquare verkündet, dass sie ihre Advertising-Plattform für rund 1,5 Millionen Unternehmen öffnen. Das Produkt, das dem User ermöglicht, die effektivsten Standorte per Smartphone für ihre Werbung zu ermitteln, hat sich zu einer vielversprechenden Such- und Discovery-Plattform entwickelt. Mithilfe dieser Plattform ist es für Advertiser einfacher, neue Kunden zu gewinnen. Das StatUp fuhr zuvor mit seinem Ad-Produkt viele Teste mit selektierten Partnern durch. Nun bekommen die Händler Zugriff auf den Dienst, was Foursquare in naher Zukunft hohe Einnahmen einbringen könnte.

Laut Chief Revenue Officer Steven Rosenblatt ist das Programm einzigartig, weil es die „Schleife“ für Handler schließe. Vorher seien kleinere Unternehmen nicht in der Lage gewesen, die Ergebnisse der Werbung im Internet oder über die traditionellen Medien zu bestimmen. Dies sei durch den mobilen Service nun effizient und transparent umsetzbar.

Die Unternehmen haben keine Übersicht über den Markt und ihre Erfolge: Erreicht deine Werbeanzeige gerade einen Kunden? Mit unserem Produkt gibt es kein Rätselraten mehr. Es ist verdammt einfach: Die Leute sehen eine Werbeanzeige und das registriert unser Programm. Du siehst die reellen Kunden – reelles ROI.

Kleine Unternehmen können Forsquares Business Tool auch dafür benutzen, Werbeanzeigen zu kreieren. Des Weiteren können sie relevante Kunden targeten und ein monatliches Budget für Ad-Spending festsetzen.

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Der Erfolg eines Ads wird Per-Action-Basis kalkuliert: Wie viele Klicks hat es bekommen, wie viele Check-Ins hat es geliefert. Den Unternehmen wird also nicht nur gezeigt, wie viele Leute ihre Werbeanzeigen gesehen haben, sondern auch was sie eingebracht haben. Auch die Investitionen kann jedes Unternehmen individuell gestalten. Steven Rosenblatt:

Eine Cafeteria möchte beispielsweise nur 50 bis 200 US-Doller monatlich ausgeben, währenddessen ein High-End-Restaurant in New York City möglicherweise 300 bis 500 US-Dollar ausgeben möchte. Es hängt von dem Unternehmen ab. Vielleicht bin ich bereit 1,50 US-Dollar, um einen Kunden zu gewinnen, während an einem teureren Ort fünf US-Dollar dafür investiert wird.

Das Potential von Foursquare ist groß

In den  Folgewochen wird es spannend sein, zu sehen, wie schnell Foursquare wächst. Rosenblatt hat bereits angekündigt, dass das Sales-Team erweitert und die PR-Abteilung ausgebaut werden soll, um noch mehr Unternehmen von den Werbemöglichkeiten auf ihrer Plattform aufzuklären. Durchschnittlich rechne er mit einer Investition der Unternehmen von 200 bis 500 US-Dollar monatlich.

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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