RTB - Real Time Bidding

Diese Fragen solltest du deinem Real-Time Bidding Dienstleister stellen

Diese Fragen helfen dir, die Leistungen deines Real-Time Bidding Anbieters besser einschätzen zu können. 7 Schlüsselfragen sind entscheidend.

Ein Leitfaden zu Real-Time Bidding Anbietern hat uns vom Online Display Experte Infectious Media erreicht. Diesen möchte ich als Grundlage nehmen um Fragen zu generieren, die einen RTB Dienstleister charakterisieren und analysieren. Es herrscht noch viel Aufklärungsbedarf in der Branche, denn in in der Online-Werbung und speziell im Real-Time Bidding Bereich mangelt es an an Klarheit, Wissen und Übersicht bei den Werbetreibenden, worauf es ankommt.

Anzeige:

Beim Real-Time Bidding wird bei der Auslieferung von Display Ads automatisiert und in Echtzeit (real-time) auf die jeweiligen Werbeplätze geboten, die Anzeige des höchsten Bieters wird dementsprechend ausgeliefert. Diese Funktions- und Herangehensweise ist technisch hoch anspruchsvoll und vor allem noch nicht sehr alt. Doch herrscht momentan ein steiles Wachstum in diesem Bereich, 2012 wurde in Deutschland bereits 130 Millionen € umgesetzt (wir berichteten). Viele Advertiser sind bereits im Real-Time Bidding aktiv und profitieren, andere machen ihre ersten Gehversuche und testen fleißig. Die wenigsten können dies alleine, deswegen kommen die Real-Time Bidding Agenturen ins Spiel. Um deren Arbeit, Leistung, Preise und Qualität besser einschätzen zu können, helfen diese 7 Fragen, die sich Werbetreibende stellen sollten:

  1. Wird die von ihnen in Auftrag gegebene Kampagne wirklich von Ihrem Dienstleister selber umgesetzt oder an einen externen Anbieter ausgegliedert?
  2. Welchen Anteil hat RTB in Ihrem Mediaplan, welche Ergebnisse werden dadurch erzielt und welche Internetseiten wurden belegt?
  3. Werden Informationen über die Preisstrategie mit Ihnen geteilt? Besteht Transparenz hinsichtlich der genutzten Exchanges (= Virtuelle Marktplätze) und belegten Seiten? Wie wird Ihre Kampagne optimiert – Manuell & mit Hilfe von Algorithmen oder komplett automatisch?
  4. Welche Datenquellen werden für Ihre Kampagnen genutzt, werden Ihre eigenen Daten genutzt? Werden Ihre Daten, die durch Ihre Kampagnen gesammelt werden, nur für Ihre Kampagnen verwendet oder können auch Konkurrenten davon profitieren?
  5. Sind Sie dazu verpflichtet mit Partnerunternehmen der Muttergesellschaft zusammen zu arbeiten oder können sie unabhängige Expertise einholen?
  6. Welche Bidder-Technologie wird verwendet, für welchen Zweck wurde diese entwickelt,  wie wird es auf die Bedürfnisse Ihrer Kampagne zugeschnitten?
  7. Wie wird Ihre RTB Aktivität gemonitored? Welche Erkenntnis erhalten Sie über Ihr gesamtes Online Marketing? Sind Ihre Kampagnen-Ergebnisse vergleichbar mit anderen in Ihrer Branche?
  8. Welche Vergütungsstrukturen werden verfolgt?

Real-Time Bidding wird immer wichtiger und wird in Zukunft einen immer höheren Anteil im Marketingbudget und im Mediaplan einnehmen. Es ist wichtig, dass Werbetreibende ausreichend Informationen erhalten und die Komplexität einordnen können. Klar ist, dass diese neuen Technologien Chancen bieten, die bei richtiger Umsetzung extremes Potential für Werbetreibende birgen.

Am Ende des Tages ist es dann doch häufig die Effizienz, die entscheidend ist. Das Verhältnis zwischen Ausgaben und Einnahmen bzw. generierter Reichweite soll stimmen. Real-Time Bidding kann und sorgt bereits für eine bessere Aussteuerung und effizientere Verwendung des Budgets. Vieles spricht für eine weiterhin starke Entwicklung.

Über Marc Stahlmann

Marc Stahlmann

Marc Stahlmann verantwortet als Geschäftsführer von OnlineMarketing.de inhaltliche sowie geschäftliche Aspekte und Weiterentwicklungen. Als studierter Betriebswirt, Startup-Fan und Online Marketer ist er vertraut mit aktuellen Marktgeschehen. Zudem ist er Mitgründer und Organisator vom Online-Karrieretag, der größten Karriereveranstaltung für die Digitalbranche.

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