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Die Zukunft des Content Marketing ist SEO-freundlich

Fünf Schritte für die Integration von SEO-Aspekten in den Schaffensprozess, um Content Marketing zu optimieren.

Image courtesy of lumaxart.com

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SEO ist heutzutage ein hartes Brot. Selbst einfache Fehler können weitreichende Folgen habenGoogle schraubt täglich an seinem Algorithmus rum und hat in den letzten zwei Jahren mit Panda und Penguin grundlegende Updates herausgebracht, die die SEO-Welt auf den Kopf stellten. Eine Linie kristallisiert sich immer mehr heraus: Google geht es um guten Content. Die Suchmaschine organisiert das Ranking nicht mehr allein durch entsprechende Backlinks und Keywords auf den Seiten. Sicherlich spielen die immer noch eine Rolle, aber der Algorithmus kann die Websites mittlerweile beinahe „lesen“ und danach bewerten. Im Prinzip müssen die SEO-Aspekte bereits während der Erstellung des Contents mit eingeflochten werden.

Doch wie schaffe ich es, guten Content und SEO unter einen Hut zu bekommen? Jim Yu, Gründer und CEO der SEO-Plattform BrightEdge, hat einige wertvolle Tipps zu SEO-freundlichem Content Marketing:

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1. Die Bedürfnisse und das Verhalten der User verstehen

Gleich zu Beginn, also vor dem Erstellen des Contents, solltest du eine Keysearch-Analyse durchführen. Damit vermeidest du schwache Keywords, nach denen keiner sucht. Am besten du findest dabei eine Balance zwischen den Bedürfnissen der Nutzer, dem was dein Produkt zu bieten hat und wie danach gesucht wird. Bedenke vor allem, dass Google die Semantik der Texte inzwischen gut versteht und auch die Sprachsuche an Bedeutung gewinnt. Wie würdest du selbst suchen? Welche Fragen würdest du stellen?

2. Vorab optimierter Content

Aspekte wie Keyworddichte und die Optimierung der Headline sind den meisten Autoren wahrscheinlich schon bekannt. Yu schlägt eine Kooperation von SEO- und Content-Team vor. Seinen Angaben nach stellt eine der größten Online-Reisegesellschaften Ressourcen bereit, um Content-Erstellern SEO-Praktiken beizubringen. Dazu schult sie neben den positiven Effekten von SEO auf das Geschäft auch den Umgang mit On-Page Optimierungen.

3. Technische Vorgänge der SEO optimieren

Die technischen Elemente beim SEO-Vorgang dürfen vor Veröffentlichung nicht vernachlässigt werden. Auch wenn das richtige Formulieren und On-Page Optimieren dem SEO-Team einiges abnimmt, können sich die Experten doch noch nicht komplett ausruhen. Du musst einen Weg finden, wie das Schreiben entweder parallel zur Suchmaschinenoptimierung verläuft, oder einen reibungslosen Übergang von Writern zu SEOs garantieren. Die Lösung sollte auf jeden Fall für alle transparent sein.

4. Veröffentlichen und Promoten

Wichtige Themen für SEO sind Linkbuilding und Social Engagement. Achte darauf, dass die eingebauten Links hinsichtlich des Contents und der Keywords relevant sind. Untersuche auch die internen Links und schaue dir die Seiten deiner Mitstreiter an. Wer verlinkt sie und sind diese Seitenbetreiber seriös? Kannst du bestimmte Vorgehensweisen daraus erkennen? Mache dir die Taktiken der Konkurrenz zu Nutzen und binde deine Links entsprechend ein. Auch nach Veröffentlichung musst du die Verlinkungen im Blick behalten.

Das Promoten über Social Media Kanäle ist essenziell. Achte darauf, dass die Keywords auch in den sozialen Medien unterkommen und somit die Relevanz bei der Suche verstärken. Habe dort ebenfalls ein Auge auf die Taktiken deiner Mitstreiter. Aktuelle Trends sind gerade in Bezug auf Social Media Gold wert und eine stetige Analyse der Entwicklungen ist Pflicht. Das Einflechten in deinen Content bietet sich an, allerdings nicht die wahllose Integration: Beurteile die Relevanz der Thematik in Bezug auf deinen eigenen Content und überlege bei der Verarbeitung, wie die Felder semantisch abgedeckt werden können. Falls diese Wörter mit den Keywords des Contents übereinstimmen, hast du deine Bestätigung erhalten.

5. Messen

Nachdem die ganzen Mühen in die Optimierung des richtigen Contents geflossen sind, ist dessen Erfolgsanalyse der letzte – wenn auch nicht unwichtigste – Teil. Nach der Freischaltung kommt es darauf an, was daraus resultiert. Das Ranking der Seiten ist dabei ebenso entscheidend wie die Conversionrate. Verlieren vielleicht alte Veröffentlichungen dadurch im Ranking? Was kannst du aus der Performance-Analyse einzelner Seiten für zukünftige SEO-Operationen und Content Erstellung lernen?

Die Zukunft von SEO?

Yu sieht einen Autoren vor seinem geistigen Auge, der die SEO-Praktiken verinnerlicht hat und schon während des Schreibens die nötigen Keywords et cetera mit einbaut. Würde SEO damit als Branche aussterben und nur noch in Kombination mit Content Marketing weiterexistieren? Nein, denn aufgrund der täglichen Änderungen und Umstellungen der Suchalgorithmen werden immer Fachleute gebraucht, die sich ausschließlich darauf verstehen und am Ball bleiben. Außerdem hat nicht jeder Webseitenbetreiber einen Stab an Autoren, die er schulen kann. Erstellung von Content und SEO können ansatzweise miteinander verknüpft werden, aber um ein professionelles Niveau zu halten, müssen SEO-Profis ihr Werk extern vollbringen und Content auch nach Veröffentlichung umgestalten. Kein Autor der Welt hat die Zeit dazu, neben gutem Inhalt auch dauerhaft für die Optimierung zu sorgen. Doch ein wichtiger Punkt ist, dass SEOs nicht nur anschließende Analyse und Korrekturen vollziehen, sondern in den kreativen Schaffensprozess mit eingreifen. Es geht nicht nur darum zu wissen, was gefragt ist, sondern auch, wie danach gefragt wird.

Quelle: Marketing Land

2 Gedanken zu „Die Zukunft des Content Marketing ist SEO-freundlich

  1. Walter Bracun

    Danke für diesen Blog mit den informativen Beiträgen im Allgemeinen und im Besonderen für den Artikel „Die Zukunft des Content Marketing ist SEO-freundlich“.
    Wenn in diesem Artikel nicht unbedingt etwas Neues vorkommt, so finde ich es doch wichtig, sich gewisse Punkte immer wieder bewusst zu machen, um schließlich einen für den Leser hochwertigen Content (und diesen suchmaschinenoptimiert) zu veröffentlichen.
    Weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
    Walter Bracun

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  2. Tobias

    Wenn man ehrlich ist, erfährt man nicht wirklich etwas neues. Mir ist bewusst, dass im Moment jeder auf den Content Marketing Zug aufspringt, aber Inhalte der Inhalte wegen können nicht gut sein. Verklausulierungen und Worthülsen, statt effektive und effiziente Wege zum Content Marketing bringen niemandem etwas.

    Schon der Teaser „Fünf Schritte für die Integration von SEO-Aspekten in den Schaffensprozess, um Content Marketing zu optimieren.“ ist leider so nichtssagend, dass ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen soll.

    Jim Yu präsentiert in fünf Abschnitten nichts, was schon vor der Content Marketing Ära wichtig gewesen wäre. Bedürfnisse der Zielgruppe spielen bei jeder guten Keywordanalyse genau so eine Rolle, wie „vorab optimierter Content“ und eine technisch einwandfreie Website bzw. deren Inhalte. Die Punkte vier und fünf haben sogar rein gar nichts mit Content Marketing zu tun, zumindest nichts, was nicht schon immer wichtig war.

    Es war schon immer wichtig guten Inhalt zu präsentieren. Und ich befürchte, dass das Internet aktuell mit „Content“ aufgeblasen wird, nur um der Inhalte wegen.

    Wer ehrlich ist und nichts zu sagen hat, wird jetzt nicht plötzlich zum Content Marketer. Und dieser Artikel von Jim Yu wird einem auch nicht beim Gegenteil helfen.

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