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Das war 2015 – So wird 2016

Das Jahr nähert sich dem Ende. Vieles hat sich verändert. Marketingausgaben haben sich verschoben, Monetarisierungsmöglichkeiten haben sich verschoben und neue Disziplinen sind hinzugekommen. Somit wird es höchste Zeit das Jahr 2015 aus Online Marketing Sicht einzuordnen.

Lebendige Wolkenkratzer oder staubige Wüste? Foto Maher Najm On / Off

Lebendige Wolkenkratzer oder staubige Wüste? Foto Maher Najm On / Off

Im nächsten Jahr wird sich nicht viel ändern. Die Disziplinen werden vertieft und weiter ausgebaut. Sicher ist ein anhaltender Uplift der Werbeausgaben im digitalen Sektor. Es ist nur logisch, da der digitale Konsum von Tag zu Tag steigt. Aufgrund der bereits jetzt unvorstellbaren Masse an Werbeplätzen auf den verschiedensten Kanälen kann nicht alles optimal monetarisiert werden. Dies wird sich zwar auch im nächsten Jahr nicht ändern, doch werden die insgesamten Ausgaben weiter steigen.

6 Topics die das Jahr 2015 geprägt haben

Content Marketing weiterhin Buzzword

Lieber ein hochwertiges Content Piece als zehn Minderwertige. Qualität statt Quantität. Unglaublich viele Firmen sind in diesem Segment 2015 unterwegs gewesen. Im Mainstream wurden die Best Cases gesehen, doch unter dem Radar sind tausende von fehlgeschlagenen Content Marketing Aktionen aufgelaufen. Keine einfache Disziplin, bei richtiger Ausführung aber mit großer Leistungsfähigkeit. 2016 werden die Learnings aus 2015 in Teilen angewandt werden und wir sehen Weiterentwicklungen der Herangehensweisen. Hier spielt vor allem auch die langfristige Performancemessung mit herein.

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AdBlocker: Keine überfrachteten Websites mehr

Heiß diskutiert und kein Ende in Sicht. Wo geht der Weg hin? Grundsätzlich heißt es, dass AdBlocker aus der Nachfrage der User entstanden sind. Somit wird klar, dass das Dichtkleistern von Webseiten mit Ads überholt ist. Hier wird auch im nächsten Jahr noch nicht das letzte Wort gesprochen sein.

Instagram mit dem Durchbruch

Klappt es auch mit der Monetarisierung und langfristigen Nutzerbindung? 2015 war auch das Jahr von Instagram. Gepusht durch den Besitzer Facebook in neue Ebenen gehoben. Ebenso wurde die Monetarisierung in diesem Jahr gestartet. Seit wenigen Monaten kann jeder über den bekannten Facebook Werbemanager auch bei Instagram Ads schalten. 2015 in jedem Fall etabliert. 2016 muss sich Instagram beweisen. Wie viel geht wirklich mit dem Fotostream?

Influencer Marketing: YouTuber + Instagrammer

Hauptsächlich beeinflusst durch YouTube und Instagram haben Influencer, die diese Plattformen zur Unterhaltung und Selbstdarstellung benutzen, riesige Reichweiten aufgebaut. 2015 wurde das Thema sehr präsent und viele Unternehmen probierten verschiedene Influencer Kampagnen aus. Steckt in den Kinderschuhen, da es an Transparenz und Richtlinien mangelt. 2016 wird hier einiges passieren, denn die Reichweiten und Werbemöglichkeiten werden sicherlich nicht kleiner werden.

Personalbedarf wächst: Digitalbranche weiter im Aufwind

Unbestritten bleibt die ganze Branche im Aufwind. Kein extremes Wachstum, aber Wachstum. Die Suche nach dem besten und somit am stärksten umworbendsten Personal wird auch für 2016 einen hohen Stellenwert einnehmen. Häufig genug sieht man das übliche Personalroulette.

Reaktion auf TV-Konsumverhalten im nächsten Jahr

Der Trend geht ganz stark zum individualisiertem Konsum. Ohne Grund sind Anbieter wie Netflix oder YouTube nicht so groß geworden in den letzten Jahren. Somit wird der Bedarf an individueller Werbung auch auf diesen Kanälen immer größer und wir werden nächstes Jahr mit Sicherheit weiter verstärkte Bemühungen sehen, wem wann und zu welchem Preis welche Video Ad ausgespielt wird.

Feineres Targeting, mehr Performance und professionellere Ad Formate

Facebook Werbung funktioniert vor allem deshalb so gut, weil ein sehr feines und effektives Targeting möglich ist. Der gläserne User. Unzählige Anbieter sind in diesen Bereichen aktiv. 2016 wird das Targeting noch besser werden, noch weiter ausgebaut werden und noch weiter vertieft werden. Facebook wird auch 2016 für Innovationen und neue Maßstäbe im Advertising sorgen.

Man merkt es schon dieses Jahr: Die Advertiser werden schlauer

Werbende werden schlauer und planen digitale Kampagnen mittlerweile anders als noch vor wenigen Jahren. Natürlich wird es auch 2016 reine Branding Kampagnen geben, jedoch werden auch für diese höhere Bewertungsgrundlagen herangezogen. Es geht darum, die Effektivität einer Kampagne immer besser messen zu können. Sei es zum Beispiel durch enorm verstärkte Bewertung des Engagements und der tatsächlichen Sichtbarkeit. Die Zeiten der blinden Buchungen und Kampagnen sind vorbei. Große Teile der Advertiser gehen mit starkem Performancegedanken an das Thema heran. Alle Kanäle müssen messbar sein, alles muss vergleichbar sein und das Budget muss adäquat verteilt werden – am besten alles automatisch.

2016 – OnlineMarketing.de freut sich drauf

In der Branche wird es nicht langweilig. Eine spannende und vielversprechende Zukunft steht bevor. Das ganze OnlineMarketing.de Team freut sich auch nächstes Jahr für euch zu berichten und diese feine Branche täglich auf eurem Bildschirmen platzieren zu können. Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr!

Über Marc Stahlmann

Marc Stahlmann

Marc Stahlmann verantwortet als Geschäftsführer von OnlineMarketing.de inhaltliche sowie geschäftliche Aspekte und Weiterentwicklungen. Als studierter Betriebswirt, Startup-Fan und Online Marketer ist er vertraut mit aktuellen Marktgeschehen. Zudem ist er Mitgründer und Organisator vom Online-Karrieretag, der größten Karriereveranstaltung für die Digitalbranche.

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