Archiv für den Autor: Timo Appelles

Mobile

Google stellt neue Mobile-SERPs vor

Jetzt gibt’s endlich mehr Platz für die Wurstfinger: Google hübscht das Mobile-Design für die SERPs auf.

Google stellt neue Mobile-SERPs vor

Gerade bei den Mobile-Geräten kann man sich mal schnell „verdrücken“: Tippt man auch nur ein kleines bisschen am gewünschten Suchergebnis vorbei, öffnet sich der Link zu einem ganz anderen Suchresultat. Das ist ärgerlich und kostet Zeit.

Bei Google hat man sich jetzt daran gemacht, der bekannten Wurstfinger-Problematik entgegenzutreten. Und zwar, indem man ein neues Design für die Mobile-SERPS entwickelt hat. Searchengineland berichtet darüber.

Das neue Design ist Touch-optimiert und vereinheitlicht

Generell soll mit der Änderung soll Google strukturierter und unkomplizierter werden. Die Ergebnisse werden in „Cards“ angeordnet, sodass ein gezielteres Suchen ermöglicht wird.

Bei Searchengineland haben wir dazu Screenshots vom iPhone und vom iPad gefunden. Zunächst das iPad:

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Und jetzt Screenshots vom iPhone:

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Erkennen lässt sich auf jeden Fall, dass mehr Whitespace zwischen den Elementen vorhanden ist. Das sollte also auch den “Wurstfinger-Kandidaten” unter den Mobile-Usern helfen.

Ende Dezember hatten wir in diesem Zusammenhang bereits über die Entwicklung eines speziellen Tools vonseiten Googles berichtet. Dabei ging es allerdings nicht um die Google-SERPs, sondern um Banner, die beim Scrollen auf dem Mobile-Gerät im Weg waren. Die meisten Agenturen waren damals von dem neuen Tool schlichtweg begeistert.

Auch die Beeinflussung von Klickraten durch die “Wurstfinger-Problematik” war bei uns ein Thema. Dabei tauchte die grundsätzliche Frage auf, inwieweit Klickraten eigentlich als Messinstrument für Kampagnen noch zu gebrauchen sind, wenn Wurstfinger sie verfälschen.

Social

Facebook kündigt Update für den Newsfeed-Algorithmus an

Die Idee bei Facebook ist gut: User sollen mehr Anzeigen zu Gesicht bekommen, die für sie auch wirklich relevant sind.

Facebook kündigt Update für den Newsfeed-Algorithmus an

Die Anzeigen-Abteilung bei Facebook hat’s gar nicht so leicht. Es gilt, den goldenen Mittelweg zwischen den Wünschen der zahlreichen User und denen der Werbetreibenden zu finden. Die einen wollen so wenig Werbung wie möglich sehen und die anderen wollen kräftig für ihre jeweiligen Produkte Werbung machen.

Werbung wird zielgerichtet ausgesteuert

Dafür nutzen die Verantwortlichen jede Menge Daten. Das hat nun auch noch einmal Hong Ge, Engineering Manager im Bereich News Feed Ads, in einem Blog-Post erklärt. So geben die Marketer der verschiedenen Unternehmen an, welcher Zielgruppe ihre Anzeige gezeigt werden soll. Und außerdem teilen sie mit, wie viel Geld sie für diese Anzeige zahlen wollen.

Auch User liefern Daten über ihr Nutzungsverhalten an Facebook weiter. Interagiert ein Facebook-Nutzer mit einer Anzeige, also beispielsweise per Klick, Like, Kommentar oder Share, so zeigt dies dem Newsfeed-Team, dass die Anzeige für den User eine gewisse Relevanz hat. Nimmt ein User ein „Hide“ bei einer Anzeige vor, so weiß das Newsfeed-Team, dass der User Anzeigen dieser Art nicht mehr sehen will.

Der User kann das Werbeverhalten auf Facebook selbst bestimmen

Gerade diese User-Aktionen sollen jetzt vermehrt als Grundlage für die Anzeigenplatzierung dienen. Werden viele Anzeigen weggeklickt oder als „Spam“ deklariert, nutzt Facebook diese Daten, um in Zukunft derartige Anzeigen dem User nicht mehr zu zeigen – ein spezielleres Targeting ist also die Folge.

Für Marketer bedeutet dieses angekündigte Update, dass sie in Zukunft Veränderungen bei der Anzeigen-Distribution zu erwarten haben. Das mag zuerst verwirrend sein, sollte aber am Ende in einer besseren Klick-per-View-Rate resultieren. Sprich: Mehr „Return“ für weniger „Investment“.

Na, wir sind gespannt, wie sich das entwickelt.

Mobile

Google: Überspringbare YouTube-Anzeigen steigern Engagement

Hat der User die Möglichkeit, die Anzeige zu überspringen, steigt demnach die Wahrscheinlichkeit, dass er sich selbige ansieht.

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Habt Ihr heute schon eine Anzeige bei YouTube via „Skip Ad“ übersprungen? Falls ja: Habt Ihr Sie auch bis zum Zeitpunkt des Überspringens auch angesehen?

Irgendwie ist es ja wie mit manchen Verkehrsampeln. Hier in Hamburg am Gänsemarkt zum Beispiel gibt es eine Ampel, an der man erkennen kann, wann sie grün wird. Ein Countdown zeigt die verbleibenden Sekunden an. Und eine Menge von Fußgängern starrt wie gebannt auf diese Ampel und den Countdown.

Auf mobilen Geräten wirkt sich der Countdown positiv für den Advertiser aus

Bei YouTube auf Mobile-Geräten scheint das ähnlich zu sein. Laut Google steigt hier die Wahrscheinlichkeit, dass ein User eine Werbeanzeige ansieht und darauf klickt, wenn er die Möglichkeit hat, sie zu überspringen.

Eine Bericht des Business Insiders zufolge hat dies Google Vice President for Display Advertising, Neal Mohan, auf der Smarter Mobile Marketing Conference in New York bekannt gegeben. Demzufolge hätten diese TrueView-Mobile-Video-Anzeigen in einem bestimmten Zeitraum dreimal so viel Engagement nach sich gezogen wie No-TrueView-Ads. Zur Erklärung: Bei TrueView-Ads bezahlt der Werbetreibende nur dann, wenn die Anzeige auch angesehen wird beziehungsweise drauf geklickt wird.

Laut Mohan liegt der Anteil der TrueView-Anzeigen an YouTubes Anzeigen-Inventar bei 86 Prozent. Die Verbindung mit Mobile liegt auf der Hand, schließlich läuft ein Viertel des YouTube-Traffics über Smartphones und Tablets.

Real-Time-Metriken sollen das Werben auf YouTube zukünftig noch verbessern

Laut Mohan wird der Mobile-Traffic bei YouTube weiter steigen – kein Wunder angesichts von Voraussagen, dass es 2017 eine Milliarde Tablets auf der Welt geben wird. Entscheidend sei in diesem Zusammenhang, Real-Time-Metriken zu entwickeln, die exakt zeigen können, wie viele Menschen die Mobile-Anzeigen sehen beziehungsweise mit ihnen interagieren.

Wir sind gespannt. Und verweisen gern nochmal auf diese „Skip Ad“.

Sonstiges

Vertrauen in Online-Werbung steigt

Geht doch: Einer aktuellen Studie zufolge vertrauen immer mehr Menschen Online-Werbung. Der Trend stimmt.

Daumen hoch!

Daumen hoch!

Solche Ergebnisse erreicht nicht einmal die CDU bei der Bundestagswahl. 48 Prozent der Konsumenten vertrauen einer aktuellen Studie zufolge Werbeanzeigen in Suchmaschinen-Ergebnissen, Online-Videos und Social Networks. Das geht aus einem Nielsen-Report mit dem Titel Trust in Advertising hervor.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Konsumenten sich, um Informationen über Brands zu bekommen, verstärkt den Online-Medien zuwenden.  So vertrauen im laufenden Jahr satte 69 Prozent der Konsumenten Werbung, die auf „Branded Websites“ geschaltet wird. Damit liegt dieser Bereich, was das Vertrauen angeht, auf dem zweiten Rang.  Im Vergleich zu 2007 ist hier ein Anstieg um neun Prozent zu verzeichnen.

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Noch vertrauenswürdiger sind für die meisten Konsumenten allerdings die Empfehlungen von Bekannten, auch bekannt als Earned Advertising. Dieser Bereich liegt mit 84 Prozent souverän auf Rang eins.

Sogar bei Webebannern liegt der Vertrauenswert noch relativ hoch – nämlich bei 42 Prozent. 2007 lag der Wert noch bei 26 Prozent,

Display-Anzeigen auf Mobile-Geräten erreichten 45 Prozent, Text-Anzeigen auf Mobile-Geräten kamen immerhin noch auf 37 Prozent – ein Plus von 19 Prozent im Vergleich zu den Zahlen von 2007. Dies alles sind gute Werte für das Online-Marketing.

Für die Studie wurden mehr als 29.000 Konsumenten in 58 Ländern rund um den Globus befragt. Der Zeitraum der Studie lag ziwischen dem 18. Februar und dem 8. März des laufenden Jahres.

Suchmaschinenmarketing

Bing Ads verstärkt die Sicherheitsmaßnahmen

Sicher ist sicher: Bei Bing setzt man jetzt auf Extended-Validation-Zertifikate und eine Two-Step-Verifizierung.

Bing Ads verstärkt die Sicherheitsmaßnahmen

Sicherheit ist Trumpf – auch im Online Marketing. Das hat man sich auch bei Bing Ads auf die Fahnen geschrieben. In einem Blog-Beitrag erklärten die Verantwortlichen jetzt, dass sie mithilfe von Extended-Validation-Zertifikaten und einer Two-Step-Verifizierung für User, die Bing Ads über einen Microsoft-Account nutzen, die Sicherheit erhöhen wollen.

Demnach hat Bing sich bereits vor einigen Wochen dem Thema Extended-Validation-Zertifikate angenommen. Das bedeutet folgendes:

Steuert ein User Bing Ads über die üblichen Browser (als Beispiele werden Google Chrome und der Internet Explorer genannt) an, bekommt er in der URL-Zeile einen grünen Bereich angezeigt. Der Screenshot verdeutlicht dies.

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Vorsicht vor Pishing-Sites

Bekommt ein User einen Link zu einer Bing-Ads-Site, der zu einer Seite führt, bei dem dieser grüne Bereich fehlt, kann der User davon ausgehen, dass es sich hierbei um eine Phishing-Site handelt. Dann heißt es also: Finger weg!

Grünes Licht für die Sicherheit. Und noch mehr haben sich die Bing-Verantwortlichen einfallen lassen. User, die ihre Microsoft-Accounts mit ihren Bing-Ads-Accounts verbunden haben, profitieren jetzt dank einer Two-Step-Verifizierung von einer höheren Sicherheitsstufe.

Wenn die User von einem unbekannten Gerät auf ihren Bing-Ads-Account zugreifen wollen, müssen sie demnach neben dem Usernamen und dem Passwort einen Sicherheits-Code eingeben.

Loggt sich ein User in seinen Microsoft-Account ein, bekommt er die folgende Mitteilung zu sehen.

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Der User wählt eine Option aus und bekommt auf diesem Weg seinen Sicherheits-Code zugestellt.

Eine Verbindung vom Microsoft-Account und dem Bing-Ads-Account ist empfehlenswert

Übrigens: Wer seinen Microsoft-Account noch nicht mit seinem Bing-Ads-Account verbunden hat, sollte das bald tun. In der ersten Jahreshälfte 2014 ist eine Verbindung notwendig, um sich auf der Bing-Ads-Website beziehungsweise am Bing Ads Editor anzumelden.

Mobile

LinkedIn: Sponsored Jobs jetzt im Homefeed

So steigen die Chancen auf Wahrnehmung: LinkedIn packt die Sponsored Jobs jetzt in den Homefeed.

LinkedIn: Sponsored Jobs jetzt im Homefeed

Ihr sucht einen neuen Mitarbeiter und findet keinen? Und das, obwohl Ihr die Sponsored Jobs bei LinkedIn nutzt? Dann wird Euch diese Meldung sicher interessieren: Die Wahrscheinlichkeit, dass Eure Job-Ausschreibungen gesehen werden, sollte nämlich demnächst steigen. Der Grund dafür: LinkedIn packt die Sponsored Jobs in den Homefeed.

Im vergangenen Jahr hatte das Job-Social-Network die Sponsored Jobs eingeführt. Diese Gesuche tauchten allerdings noch nicht in den Feeds der gewünschten Zielgruppe auf. Doch das wird sich jetzt ändern. Wie LinkedIn mitteilt, können jetzt „aktive und passive Job-Sucher“ die Stellenausschreibungen in ihren Homefeeds finden. Das erweitert zum einen die Zahl der möglichen Bewerber, zum anderen wird die Suche nach potenziellen Mitarbeitern noch weiter gefiltert.

Für LinkedIn hingegen ist diese Option sicher eine interessante Erweiterung, was das Werbe-Business angeht. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Schwerpunkt, der auf den Bereich Mobile gelegt wird. Denn LinkedIn implementiert diese neue Option auch in seine Mobile-Apps. Das Social Network selbst spricht bei seinen Nutzern von einem Anteil von 30 Prozent, die LinkedIn via Mobile nutzen. Insofern ist die Miteinbeziehung von Mobile sicher richtig.

Hier ein Screenshot, der die neuen Möglichkeiten verdeutlicht:
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Zum aktuellen Zeitpunkt werden die Sponsored Jobs ausschließlich englischsprachigen Nutzern gezeigt. Doch allzu lange warten müssen die anderen nicht: Bereits in den kommenden Wochen sollen auch in anderen Ländern die Sponsored Jobs zugänglich sein.

Übrigens: Auch über unsere Jobbörse könnt Ihr nach Jobs oder Mitarbeitern suchen. Viel Glück!

Display Advertising

AdSense-Anzeigen: Google schraubt am Design rum

AdSense-Anzeigen im neuen Look: Das neue Design sieht auf den ersten Blick ganz schick aus.

AdSense-Anzeigen: Google schraubt am Design rum

Der Herbst ist da, die Blätter fallen von den Bäumen und der Blick aus dem Fenster zeigt (zumindest hier in Norddeutschland) einen grauen, wolkenverhangenen Himmel. Wenigstens Google sorgt für ein paar Lichtblicke – auch wenn es dabei nur um Designfragen geht.  Denn der Suchmaschinen-Gigant hat sich jetzt der AdSense-Anzeigen angenommen und ein wenig am Design der Anzeigen im Google Display Network herumgeschraubt.

Tatsächlich soll durch die Design-Änderung eine bessere Lesbarkeit erreicht werden. Und das kann durchaus funktionieren.  Zumindest die Überschriften sind jetzt größer als vorher – „Large Crisp Headlines“ heißt es im Blog-Eintrag. Außerdem umspielt deutlich mehr Whitespace die Inhalte der Anzeigen.

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Zudem gibt es einen farblich angepassten Button am unteren Rand der Anzeige.

Ganz interessant: Die Anzeigenblöcke sind jetzt aufklappbar. Fährt der Nutzer mit der Maus über die Anzeigeneinheit beziehungsweise tippt er auf diese, werden die Anzeigen komplett aufgeklappt. Tut er dies nicht, werden also nicht alle Anzeigen komplett dargestellt (siehe Screenshot):

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Das neue Design wird jetzt nach und nach eingeführt. Vor Kurzem hatten die Verantwortlichen bereits einige neue Schriften gelauncht (wir berichteten). Alles in allem heißt es also: mit frischem Design in den Herbst. Und mal schauen, was der Winter dann so alles mit sich bringt …

Social

Pinterest testet Promoted Pins

Das Social Network steigt ins Werbegeschäft ein. Und zwar ganz sanft – mit Promoted Pins.

Ende Juli hatten wir bereits über Vorbereitungen für das Anzeigengeschäft bei Pinterest berichtet. Jetzt werden beim Social Network Nägel mit Köpfen gemacht. „Paid Advertising“ feiert seine Premiere.

Wie der Pinterest-CEO und Mitgründer Ben Silbermann in einem Blog-Beitrag berichtet, hat das Unternehmen damit begonnen, Promoted Pins zu testen. Beim Einstieg ins Werbegeschäft soll es aber vor allem darum gehen, die Nutzerfreundlichkeit nicht zu beeinträchtigen. Der Gedanke ist ja schon mal ganz positiv zu bewerten. Die Frage ist nur: Wie wird er umgesetzt?

Stilvoll, transparent, Targeting und ein Rückkanal für den User sind die vier wichtigsten Faktoren

Silbermann nennt vier Punkte, auf die bei der Werbung Wert gelegt werden soll. Da geht es erst mal darum, dass die Promoted Pins geschmackvoll sein müssen. Das heißt im Klartext: „Keine Banner, keine Pop-ups.“ Nun gut, dafür werden die User sicher dankbar sein.

Transparenz ist das nächste Kriterium, das genannt wird. Demnach sollen die User jedes Mal darüber aufgeklärt werden, ob jemand für den Inhalt oder den Ort der Werbung bezahlt hat.

Die Relevanz ist den Pinterest-Verantwortlichen ebenfalls wichtig. Die Pins sollen im Zusammenhang mit den Interessen der einzelnen Nutzer stehen. Targeting steht hier also im Vordergrund.

Und abschließend soll das Feedback der User in die weitere Entwicklung einbezogen werden. Die Nutzer sollen mitteilen dürfen, was sie von den Pins halten. Auf Basis dieser Kommentare soll das Produkt weiterentwickelt werden.

Die Testphase hat begonnen

Die ersten Promoted Pins werden laut Blog-Eintrag in den Suchergebnissen und den Kategorien-Feeds auftauchen. Silbermann gibt ein Beispiel: Eine Suchanfrage nach „Halloween“ könnte einen Promoted Pin für ein „Darth-Vader-Kostüm“ zur Folge haben.

Aktuell läuft die Testphase mit ausgewählten Unternehmen. Es ist zu spüren, dass man bei Pinterest die User mit dem Werbegeschäft nicht verprellen will. Die genannten Ansätze sind sicherlich positiv zu bewerten. Aber ob der User diese wirklich akzeptiert, bleibt wie immer abzuwarten.

Sonstiges

Google Analytics stellt Support für IE8 ein

Nutzer des Internet Explorers 8 sollten schnell umplanen: Google Analytics unterstützt den Browser nicht mehr lange.

Google Analytics stellt Support für IE8 ein

Der Anteil der Nutzer in Deutschland, die den Internet Explorer verwenden, sinkt stetig. Im November 2012 lag der Anteil noch bei 30,4 Prozent (wir berichteten). Es ist zu erwarten, dass der Anteil der User, die den Internet Explorer 8 verwenden, noch einmal deutlich geringer ist. Dennoch: Ein paar User werden sich demnächst umstellen müssen. Denn Google Analytics hat verkündet, dass ab dem Ende des Jahres der IE8 nicht mehr unterstützt wird.

Wie aus dem Blog-Eintrag hervorgeht, will Google sich verstärkt auf neuere Browser konzentrieren. Konkret erwähnt werden in dem Beitrag Chrome, Firefox, der Internet Explorer 9 (und höher) und Safari.

Laut Google werden in den nächsten drei Monaten weitere “Reminder” versendet, um die User immer wieder daran zu erinnern, dass man im Zweifelsfall einen neuen Browser verwenden sollte. Es liegt nahe, sich frühzeitig darum zu kümmern.

In England wird der Internet Explorer am meisten verwendet

In Europa nutzen vor allem im England viele User den Internet Explorer. Die meisten werden aktuellere Versionen verwenden als den Internet Explorer 8, aber sicher gibt es auch noch einen großen Anteil von IE8-Usern. Im November 2012 betrug der Anteil der User in England, die den Internet Explorer verwenden, noch 34,4 Prozent.

Wie sieht das denn bei euch aus? Verwendet noch jemand den Internet Explorer 8? Schreibt uns gern eure Meinung dazu!

Display Advertising

Google: AdSense gibt’s jetzt auch für HTTPS-Seiten

Eine Neuerung bei Google AdSense: Web-Entwickler können jetzt leichter Erlöse mit Anzeigen auf HTTPS-Seiten erzielen.

Google: AdSense gibt’s jetzt auch für HTTPS-Seiten

Sicherlich eine gute Nachricht für viele in der Branche: AdSense gibt es jetzt auch für HTTPS-Seiten. Das geht aus einem Blog-Eintrag hervor.

Das bedeutet, dass Seiten-Betreiber, die HTTPS-Seiten nutzen, auf ihren Seiten AdSense-Anzeigen nutzen können. Und das sind gar nicht mal so wenige. Viele Social Networks, E-Commerce-Seiten oder auch Seiten aus dem Finanzbereich nutzen HTTPS. Mit dem neuen AdSense-Code wird auch das Netzwerkprotokoll SSL (Secure Sockets Layer) unterstützt. Dieses wird vor allem genutzt, um private Daten wie Passwörter und Zahlungsinformationen zu schützen.

Da es bei HTTPS-Seiten so ist, dass der komplette Content auf den Seiten (inklusive Werbeanzeigen) SSL-konform sein muss, wird Google alle Anzeigen, die diese Vorgabe auf den betreffenden Seiten nicht erfüllen, aus der Auktion entfernen. Das bedeutet aber auch: Wird eine HTTP-Seite in eine HTTPS-Seite umgewandelt, kann es dazu kommen, dass die HTTPS-Anzeigen weniger einbringen als die auf den HTTP-Seiten.

Eine Anzeigeneinheit in AdSense genügt

Um AdSense auf den HTTPS-Seiten zu nutzen, müssen User lediglich eine Anzeigeneinheit in AdSense erstellen und dann den Anzeigen-Code in den HTML-Quellcode der Seite übertragen. Die ältere Version des AdSense-Anzeigencodes funktioniert auf den HTTPS-Seiten nicht, aber der User kann für einen bestehenden Anzeigenblock den Code kopieren.

Weitere Tipps zum Erstellen oder Bearbeiten des neuen Codes findet ihr hier.