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Aktuelle Designs für Webseiten: Diese 7 Trends sollte jeder Marketer kennen

Das Programmieren von Webseiten ist eine Sache, das Design eine andere. Die derzeitigen Trends vereint Schlichtheit und Eleganz bei höchster Funktionalität.

© Egor Lisovskiy | Fotolia.com

© Egor Lisovskiy | Fotolia.com

Das Design von Webseiten unterliegt einem ständigen Wandel. Trends ändern sich schnell: waren vor einiger Zeit noch dreidimensionale Elemente obligatorisch für ein gutes Erscheinungsbild, setzt man heute auf „weniger ist mehr“. Inken Kuhlmann hat auf dem Hubspot Blog sieben aktuelle Webseiten-Design Trends erklärt, mit denen du nichts falsch machen kannst.

Flat Design

Skeuomorphismus ist out. Fast jeder kann sich noch an Webseiten erinnern, die seitlich oder im oberen Bereich als Notizblock mit Spiralbindung aufgemacht waren. Die Oberfläche ist beim Skeuomorphismus so designt, dass sie an Objekte und Bedienelemente aus dem realen Leben erinnert.
Aktuell eignet sich eher das Flat Design zur Gestaltung neuer Webseiten – frei nach dem Motto „Weniger ist mehr“. Dabei verzichtet man auf Dreidimensionalität und überflüssige Designelemente und bedient sich viel eher eines minimalistischen Gestaltungsstils. Dieser nutzt den vorhandenen Raum extensiv und bedient sich daher weniger Bilder und auch eines einfacheren Codes. Durch das Verwenden großer Schaltflächen und klarer Schriftarten schafft man auch nutzerfreundliche Übersichtlichkeit.

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Urban Outfitters besitzt ein sehr charakteristisches Flat Design mit deutlich erkennbaren Bedienelementen und wenigen Fotos. Die Seite ist schlicht gehalten und demonstriert dadurch Ruhe, Ordnung und Hochwertigkeit.

Durch die ebenfalls schlicht gehaltene Codierung und das Verzichten auf zu viele Grafiken lädt eine Webseite im Flat Design schneller und lässt sich auf allen Geräten ohne Probleme darstellen.

© Urban Outfitters

© Urban Outfitters

Endlosschleife – Videos immer und immer wieder abspielen

Die fortwährend laufenden Videos werden zumeist im Header der Homepage eingebunden und automatisch abgespielt.

Auf der Kampagnenseite #LivingOffTheWall präsentiert Vans ein hervorragendes Beispiel für die Implementierung eines solchen Videos in Endlosschleife auf seiner Webseite.

Dieses Instrument des Storytellings soll eine Bindung zwischen User und Unternehmen aufbauen und eine Geschichte erzählen. Das Interesse des Nutzers soll durch die andauernde Bewegung angeregt werden, sodass er sich eher dazu verleiten lässt, das Video anzuklicken.

© vans

© vans

Scharfer Beschnitt und heller Hintergrund

Die erfolgreichsten Design-Webseiten machen sich diesen Stil zu eigen. Daher überrascht es nicht, dass auch Apple Elemente mit scharfem Beschnitt und einfarbigem Hintergrund auf seiner Homepage platziert.

Durch die Art des gewählten Beschnitts und des monotonen Hintergrundes rückt das Produkt in den Vordergrund. Am ehesten eignet sich dieses Design daher für Parallax-Scrolling und Webseiten mit nur einer Seite.

© apple.com

© apple.com

Individuelle Illustrationen und Icons

Die Illustrationen sind häufig animiert und eignen sich für interaktives Storytelling, wie etwa bei Coca-Colas Animation Building of Memories, bei der die Nutzer mithilfe eines Ballons einen Wolkenkratzer „besteigen“. Die Illustrationen sind speziell für die Unternehmen designt und spiegeln deren Philosophie wider. Sie erlauben zudem eine informative Interaktion mit den Nutzern. Solche visuellen Elemente können auch zum Markenzeichen eines Unternehmens werden, wenn sie durchgehend Verwendung finden und dadurch einen Wiedererkennungswert bekommen haben.

© thebuildingofmemories.com

© thebuildingofmemories.com

Grid Design

Beim Grid Design werden grafische Elemente in einer Art Collage rasterähnlich angeordnet. Eine große Rolle spielen bei diesem Design visuelle Effekte und fettgedruckte Schriften, die in den Vordergrund gestellt werden. Auf diese Weise wird die Vielfältigkeit einer Webseite, aber auch ihre Aufgeräumtheit widergespiegelt. Oftmals sind die einzelnen Grafiken verlinkt, sodass der Nutzer beim Klicken weitere Informationen erhält.

Grid Design eignet sich für Webseiten, die viele einzelne Inhalte bereit halten und dazu neigen überladen zu wirken. In Anordnung einer Galerie lässt sich eine solche Webseite klar strukturieren und erleichtert dem User die Navigation.

Diese Webseite ist strukturiert, wie eine Galerie, was sie trotz vieler Inhalte aufgeräumt wirken lässt. ©postersinamsterdam.com

Diese Grid Design-Webseite ist aufgebaut, wie eine Galerie, wodurch sie trotz vieler Inhalte aufgeräumt und gut strukturiert wirkt. ©postersinamsterdam.com

Kopfzeile fixiert

Dieses Designelement wird inzwischen von vielen Webseiten genutzt, da es die Nutzerfreundlichkeit erhöht. Der User behält die Kopfzeile immer im Blick – unabhängig davon, wo auf der Seite er sich gerade befindet. Die Kopfzeile ermöglicht dem Nutzer so eine leichtere Orientierung und ist dabei schlicht und unauffällig, sofern Schriftart und Farbgebung dem restlichen Design entsprechen.

Frontline hält die Kopfzeile schlicht und einfach, aber funktionell und orientiert sich damit am Design der Seite. ©frontlineshop.com

Frontline hält die Kopfzeile schlicht und einfach, aber funktionell und orientiert sich damit am Design der Seite. ©frontlineshop.com

Einzigartige geometrische Formen

Bedient man sich anderer Formen als den gängigen, erfüllen sie zwar den gleichen Zweck wie ihre rechteckigen Pendants, bleiben dem Nutzer aber eher in Erinnerung aufgrund ihrer speziellen Erscheinungsmerkmale. Die Webseite wirkt auf diese Weise kreativ und lässt sich darüber hinaus mit anderen Designs kombinieren, ohne dabei überladen zu wirken.

Lacca nutzt auf der Webseite eine origamiartige Anordnung von Dreiecken und spielt auch mit den Formen der im Hintergrund liegenden Fotos. Bei genauer Betrachtung sind auch diese nicht rechteckig, sondern individuell zugeschnitten.

© acca.com.br

© acca.com.br

Quelle: Hubspot Blog

 

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit Ende 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

4 Gedanken zu „Aktuelle Designs für Webseiten: Diese 7 Trends sollte jeder Marketer kennen

    1. Tina BauerTina Bauer Artikelautor

      Hi Johannes,

      Stimmt, deswegen ist der Blogbeitrag ja auch ganz unten als Quelle angegeben. Ich habe es jetzt aber zusätzlich in der Einleitung ergänzt, damit es auch nicht überlesen wird. ;)

      Viele Grüße,

      Tina

      Antworten

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