AdBrite zieht sich zurück

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Schluss mit lustig: Das Ad-Exchange-Unternehmen adBrite macht dicht. Für die Angestellten ist dies eine bittere Nachricht.

AdBrite gibt es bald nicht mehr: Wie Techcrunch berichtet, haben die Verantwortlichen ihre Partner davon unterrichtet, dass adBrite seinen Dienst zum 1. Februar einstellen wird. Damit verschwindet einer der ersten Werbemarktplätze der Welt von der Bildfläche.

Gegenüber den Werbetreibenden erklärten die adBrite-Verantwortlichen per E-Mail, dass der Entschluss in den letzten Wochen getroffen wurde. Die Marktlage und bestimmte finanzielle Voraussetzungen hätten dazu geführt, dass am 1. Februar der Dienst eingestellt werden müsste.

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Natürlich sei dies eine Entscheidung, die Auswirkungen auf Angestellte, Klienten und Partner habe. Gleichwohl sei es der beste Schritt aus einer schwierigen Situation heraus. Ein Team werde die Partner dabei unterstützen, die letzten Kampagnen abzuschließen und letzte Berichte und Rechnungen zu erstellen.

Gegenüber AllThingsD erklärte CEO Hardeep Bindra, dass er im letzten Jahr angetreten war, um für adBrite einen neuen Käufer zu suchen. Anfänglich verliefen die Gespräche wohl auch noch recht erfolgreich, doch letztlich scheiterten sie. Für die 26 Angestellten ist dies sicher eine betrübliche Nachricht.

adBrite wurde 2002 als Anzeigen-Network gegründet und entwickelte sich 2008 zu einem Ad-Exchange-Unternehmen. Investoren pumpten mehr als 40 Millionen Dollar in adBrite, darunter auch Sequoia Capital. Mitgründer Philip Kaplan hat seitdem an der Entwicklung weiterer Start-ups mitgewirkt. Aktuell arbeitet er an einem Social Network für Musiker, das den Namen Fandalism trägt.