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Karrieretipps
Schlechte Führung – So wappnest du dich gegen schwierige Chefs

Schlechte Führung – So wappnest du dich gegen schwierige Chefs

Linda Ewaldt | 01.09.16

Vorgesetzte können mitunter sehr problematisch sein. Doch auch die Bestie "schwieriger Chef" lässt sich zähmen.

In einer idealen Welt haben es die an die Spitze geschafft, die genau wissen, wie gute Führung aussieht. Und die, denen ebenfalls klar ist, dass sie ohne die Menschen unter sich nicht so weit gekommen wären. Aber die Welt ist selten ideal und Vorgesetzte sind auch nur Menschen – mit all ihren Macken und Fehlern. Manchmal kann ein schwieriger Chef uns frustrieren, verletzen oder schlichtweg den letzten Nerv rauben. Mit ein paar Taktiken, die auch auf Levo empfohlen werden, kannst du jedoch Situationen mit unangenehmen Vorgesetzten meistern.

DU bist nicht schuld

Selbstreflektion ist gut und wichtig. Wenn du jedoch bei einem häufig mies gelaunten Chef alles auf dich beziehst, wirst du bald nur noch höchst ungern zur Arbeit gehen. Versuche, Kritik und Donnerwetter im Büro wirklich nur dann auf dich zu beziehen, wenn du tatsächlich ursächlich an dem Problem bist. In den meisten Fällen lässt ein schlechter Chef nur seine Laune an dir aus, ohne dass er dich als Mensch oder auch nur als Arbeitnehmer tatsächlich sieht. Das ist inakzeptabel und du solltest es dir auf Dauer nicht bieten lassen. Suche in einem ruhigen Moment das Gespräch, wenn so etwas häufiger vorkommt. Vor allem aber: Bleib sachlich und lass harte Worte nicht zu nah an dich heran. Wenn die Grenze zum verbalen oder körperlichen Missbrauch überschritten ist, gehe sofort zum HR-Manager oder zur Polizei.

Manche Chefs sind wie Raubtiere…

…wenn sie deine Angst riechen, dann macht es die Situation nur noch schlimmer. Ganz so böse sind jedoch die meisten Vorgesetzten auch wieder nicht. Versetze dich einfach einmal in ihre Lage. Stell dir vor, dein Angestellter kommt rein und ist klein wie eine Maus, weil er einen Fehler gemacht hat. Eine Kommunikation auf Augenhöhe ist so kaum noch möglich und frustriert. Deswegen bleib selbstbewusst, auch wenn du einen Fehler gemacht hast. Du gehst nicht zur Beichte, wenn du das Büro deines Chefs betrittst, du gibst nur manchmal zu, dass etwas schief gelaufen ist. Deswegen solltest du auch schon einen Lösungsvorschlag bereithalten, wie du deinen Fehler wieder gutmachst.

Lösungen sind bei Bossen mit einer geringen Frustrationstoleranz ohnehin eine gute Idee. Auch wenn etwas schief läuft, an dem du keine Schuld trägst, ergibt es Sinn, immer eine Lösung bereit zu halten. Das macht nicht nur einen guten Eindruck, es verhindert auch das eine oder andere Donnerwetter.

Setz dich mit deinem Boss ins gleiche Boot

Kommunikation ist gerade mit einem schwierigen Chef das A und O. Damit ist nicht gemeint, dass du häufig seine Laune ansprechen solltest. Es ist jedoch von Vorteil, wenn er und du wissen, woran der jeweils andere gerade arbeitet. Je nach Hierarchie wird es schwierig sein, deinen Chef direkt zu fragen, was er gerade auf dem Schreibtisch hat. Mit ein wenig Feingespür für die Belange der Firma und ein offenes Ohr in der Kaffeeküche wirst du aber sicher dahinter kommen. Und auch deinem Vorgesetzten schadet es nicht, zu wissen, dass du nicht tatenlos herumsitzt, sondern gut organisiert bist. Weiß er dich als „Mann bzw. Frau im gleichen Boot“ zu schätzen, dann wird er vermutlich auch mehr darauf setzen, dass du nicht wegen seiner Laune die Firma verlässt. Denn manchmal ist letzteres bei einem schwierigen Chef die einzige Lösung.

Hattest du auch schon einmal einen problematischen Vorgesetzten? Was hat dieser falsch gemacht und wie bist du mit der Situation umgegangen? Wir sind gespannt auf deine Story in den Kommentaren.

Quelle: Levo

Kommentare aus der Community

Schörlock am 13.09.2016 um 22:03 Uhr

Folgender Gedankengang:
Wenn ein Chef nicht führen kann, fehlt ihm (ihr) eine existenzielle Grundvoraussetzung für den Job. ER (SIE) ist also fehl am Platz. Das ist dann so, als könnte eine Sekretärin nicht telefonieren…
Warum sollte dann irgendjemand duckmäusern und sich reinhängen? Damit die FK darüber weiterhin denken können: „läuft doch“ und keine Notwendigkeit zum Handeln sehen? Folglich kriegt er noch eine Leistungsprämie – super.
Das funktioniert so lange, wie die Feiglinge sich in ihrem Selbstmitleid suhlen und dem miesen Chef den Rücken frei halten.
Oder anders ausgedrückt: Wer ist der größere Narr? Der Narr oder der Nartr, der ihm folgt?

Antworten
Sosoo am 12.09.2016 um 20:02 Uhr

Ich hatte schon einige sehr schwierige Chefs, wahre Choleriker…. Es gibt einfach Chefs denen kann man egal wie gut man arbeitet nichts recht machen! nachdem ich meinen letzten Job wegen so einen Choleriker gekündigt habe. Habe ich mir fest vorgenommen mir meinen nächsten Chef sehr genau anzuschauen – bevor ich den Vertrag unterschreibe. nach ungefähr 10 Angeboten. hatte ich dann zwei tolle Chefs zur Auswahl. Und mein jetziger Chef ist ein Traum. ICh habe an der Art wie ich arbeite rein gar nichts geändert – ich bin Bilanzbuchhalterin aus vollem Herzen. Und siehe da… Lob, Anerkennung, Geld und Boni kommen wie von selbst. Ich bin der festen Überzeugung das die Chefs bei denen ich gekündigt habe… Mich einfach nicht verdient haben ;-) also Kopf hoch, ich glaube es gibt für jeden den passenden Job und den passenden Chef ;-) also nicht aufgeben durchhalten und erst aufhören zu suchen wenn alles passt! Wir verbringen soviel Zeit unseres Lebens in der Arbeit…. Verschwendet die Zeit nicht mit den falschen Menschen.

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Thomas Werner am 12.09.2016 um 14:32 Uhr

Wo kann man sich für solche Texte bewerben und Geld dafür bekommen ? Bin gerade etwas fassungslos…

Antworten
Hhjjjh Vnhg am 12.09.2016 um 13:00 Uhr

Vollkommen belangloser Text…

Antworten
DerKritiker am 12.09.2016 um 14:29 Uhr

Vollkommen belangloser Kommentar…

Antworten
Bernd am 12.09.2016 um 10:10 Uhr

Man merkt, die Autorin hast sich ihr Wissen durch langjährige Erfahrungen in Unternehmensstrukturen erworben!
„Neue“ Medien haben eben auch immer den Nachteil, dass jeder über alles schreiben darf.

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Tarnname Radi am 12.09.2016 um 09:23 Uhr

Leider erfüllt der Text nicht die Erwartungen, die die Überschrift in mir weckt. Letztendlich kommt für mich rüber: akzeptiere deinen Chef wie er ist und pass dich an. Nimm die Schuld auf dich und bringe es (für ihn) in Ordnung. Mache einen Kniefall vor der Arbeit deines Chefs (von der du augenscheinlich nur über den Flurfunk erfahren solltest) und erwarte nicht, dass er sich für deine Arbeit interessiert. Am Ende also DnV (Dienst nach Vorschrift).

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DerKritiker am 12.09.2016 um 14:33 Uhr

Völlig überzogene Erwartungshaltung von Ihnen, würde ich sagen.

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U.B. am 12.09.2016 um 08:19 Uhr

Unsere Arbeit basiert auf der Arbeit des Team vor Ort und den Aussagen der Beteiligten. Als ein Mitarbeiter von mir sich durchsetzen wollte (gegen meine Überzeugung), hat mein Chef seine Partei ergriffen und mich niedergemacht mit den Worten „Aussagen werden nicht verwendet. Hast du das verstanden. Hast du das jetzt vertanden? Hast du das jetzt verstanden?“ Nein danke. Daraufhin habe ich die bereits zuvor stattgefundene Vermittlung über den Personalrat abgebrochen mit der Angabe, dass mein Chef bewiesen hat, dass er absolut nicht bereit ist, auf mich hinzuzugehen. Nun, mittlerweile ist er wieder freundlich geworden. Vielleicht auch wegen dieses Abbruchs.

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Marco am 07.09.2016 um 09:31 Uhr

Schlechte Führung hat deutlich mehr Ausprägungen, als in diesem Artikel angesprochen. Auch die hier dargetsellten Tipps (insbesondere den letzten) finde ich wenig hilfreich. Schade, sonst seid ihr „gehaltvoller“.

Antworten
Anne am 02.09.2016 um 13:44 Uhr

Zum Glück sind unsere Chefs wirklich locker und sehr nett. Wir sind alle auf einer Wellenlänge und unsere Arbeit profotoert daraus, dass wir keine Angst haben müssen, wenn uns mal ein Fehler passiert ist. Dies macht den Arbeitsablauf auch einfacher und man kann seine Kreativität besser freien Lauf lassen, da man keine Angst vor Ärger haben muss. Ich finde aber deinen Vorschlag, schon mit einer Lösungsidee zum Chef zu gehen, um einen Fehler zu beichten, wirklich super. Ich gehe auch nur vorbereitet in Meetings, um dort schon mit dem Thema absolut vertraut zu sein, deswegen finde ich diesen Ansatz sehr gut.
Liebe Grüße

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Anonyme Userin am 01.09.2016 um 11:18 Uhr

Also ich hatte mal einen richtig schwierigen Chef, der absolut kein gutes Haar an mir gelassen hat – alles war schlecht, falsch und mist egal was ich gemacht habe. Dann hätte der noch seinen unglaublich komischen Sinn von Humor so eingesetzt, dass die Grenze zu Mobbing eigentlich schon überschritten war.
Nun ja , ich hab es mit Bauchweh und Angst iwie ertragen aber normal war das nicht.
Gott sei Dank hat mich mein zweiter Chef dann komplett zu sich geholt – jetzt mach ich das gleiche und noch viel mehr und ich mach es gut !

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